Den richtigen Kurs zur Vorbereitung auf die Geburt finden! – Worauf es bei der Wahl wirklich ankommt!

Geburtsvorbereitungskurs


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Geburtsvorbereitungskurs
Sarah
Sarah
Hallo liebe Leserinnen und Leser, hier auf dem Foto seht ihr mich mit meiner kleinen Tochter. Als junge Mutter weiß ich um die Vorfreude, aber auch die vielen Fragen während der Schwangerschaft. Auf meinem Blog geht es daher um alles, was mit diesem Thema zu tun hat 🙂 Nun wünsche ich euch aber erstmal viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Hallo ihr Lieben!

Wie ihr vielleicht schon wisst, ist es meine Mission, Frauen dabei zu helfen, eine schöne Schwangerschaft zu haben! Dazu gehört auch die richtige Begleitung in dieser Zeit!

Wir haben nur einmal unsere erste Schwangerschaft, nur einmal unsere zweite usw.! Die Zeit kommt nicht zurück, also wähle den Kurs so aus, dass er dir die allerbeste Begleitung bietet. Das hast du verdient, denn dies ist vielleicht die einschneidendste Zeit in deinem Leben! Eine große Veränderung steht bevor und egal, was auch kommt: Nichts wird mehr so sein wie vorher. 

Also bereite diese neue Zeit so vor, dass es dir gut tut! 

Selbstfürsorge, das Bearbeiten von Ängsten in Bezug auf die Geburt und das langsame Hinarbeiten darauf, diesem Menschenkind den bestmöglichen Start ins Leben zu geben… All das gehört dazu! Und damit einher geht die Geburtsvorbereitung. 

Gemeinsam mit der lieben Tamara von CleverMom habe ich erörtert, worauf es bei einem Geburtsvorbereitungskurs wirklich ankommt! Das Ergebnis findet ihr hier: 

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1. Flexible Termingestaltung ohne Überforderung!

Bei einem Geburtsvorbereitungskurs als Crashkurs ergibt sich häufig das Problem, dass die schnelle Vermittlung der Inhalte sich nicht besonders gut mit dem verträgt, was wir immer salopp als „Schwangerschaftsdemenz“ bezeichnen. Aber auch jedes andere Gehirn, das unter ganz normalen Betriebsbedingungen läuft und nicht von hormonell bedingten Einschränkungen betroffen ist, hat nach einer gewissen Anzahl von Stunden eben seine maximale Aufnahmekapazität erreicht!

Mit einem Wochenendkurs bzw. Crashkurs gehen somit schon mal Nachteile einher, was das Merken der Inhalte anbelangt. Bist du außerdem an einem der Termine krank, war‘s das dann leider auch mit der Lernerei.

Letzteres kann theoretisch auch in normalen Präsenzkursen mit regelmäßig stattfindenden Kursterminen passieren. Wenn dir mal ein Termin abhanden kommt, weil du dich nicht gut gefühlt hast, sind die Inhalte leider verpasst. Es kommt dann auf die Leiterin des Kurses an, ob du das Gelernte nachholen kannst.

Flexibilität gewinnt einen immer höheren Stellenwert und je nachdem, wie gut du dich an Termine binden kannst oder möchtest, kann es sinnvoll sein, die Geburtsvorbereitung Online zu unterstützen, indem du dir einen Kurs mit flexiblem Inhalten hinzu buchst. Oder direkt einen Onlinekurs buchst, der alle dir wichtigen Elemente abdeckt!


2. Frühzeitiger Start beim Geburtsvorbereitungskurs – Wann spätestens oder frühestens solltest du beginnen?

Während es ein „zu früh“ kaum gibt, ist das „zu spät“ natürlich schon allein darin zu sehen, dass ein Baby nun einmal auch früher kommen kann! Normale Kurse mit 8 bis 10 wöchentlich stattfindenden Terminen beginnen zwischen der 24. und 28. SSW., damit du spätestens 4 bis 6 Wochen vor dem Entbindungstermin fertig bist. Denn ein Menschenkind kann sich auch mal früher auf den Weg machen!

Die eigentliche Vorbereitung beginnt aber schon viel früher. Im Grunde ab dem Tag, an dem du von der Schwangerschaft erfährst! Viele Frauen haben zum Beispiel noch zu Beginn ihrer Schwangerschaft Angst vor der Geburt, die sich dann aber mit der Zeit immer weiter abbaut. Nach dem Ablauf der magischen 12. Woche lohnt es sich bereits, einen Kurs in Anspruch zu nehmen. Theoretisch sogar noch davor; da kommt es darauf an, wie du selbst damit umgehst, dass diese Zeit noch etwas „kippelig“ ist.

Ein Kurs, der auch für diese frühe Zeit Inhalte bietet, ist besonders wertvoll, da er dich über den gesamten Zeitraum hinweg unterstützt und auch die Besonderheiten der ersten beiden Trimester behandelt und auf Themen wie „Ernährung“ oder „Schwangerschaftsübelkeit“ eingehen kann, während andere Kurse dies nicht können.


3. Recherchearbeit sparen: Hohe Informationsdichte, damit ihr Zeit spart!

Von Tamara habe ich gelernt, dass Frauen durchschnittlich 126 Stunden mit der Suche nach Informationen zu ihrer Schwangerschaft verbringen. Zeit, die sinnvoller genutzt werden kann!

Wenn der Geburtsvorbereitungskurs Inhalte bereitstellt, die dir einen großen Teil oder sogar die gesamte Recherche abnehmen, dann hast du automatisch mehr Zeit, in der du dich um dich selbst kümmern kannst!


4. Geburtsvorbereitung für Männer inklusive

Der Mann sollte wissen, worum es geht! Dies betrifft die Schwangerschaft selbst, aber auch die Geburt! Im Artikel über den Geburtsvorbereitungskurs mit Partner findet ihr noch weitere Punkte zu dieser Thematik!

Unter der Geburt ist besonders wichtig, dass dem Mann bewusst ist, welche Rolle er inne hat! So kann er Sprachrohr der Frau, Unterstützer, Handhalter, manchmal aber auch nur Deko sein: Denn in einigen Momenten ist die Frau vielleicht so sehr mit sich beschäftigt, dass er kaum etwas tun kann. Auch das ist okay, Man(n) muss es nur vorher wissen! Eine gute Geburtsvorbereitung bezieht dies mit ein und leistet so einen großen Beitrag dazu, dass im Kreißsaal jeder weiß, wo er hingehört! Eine Vorbereitung hierauf hilft dem Mann also, mit der Situation zurechtzukommen, wenn er bei der Geburt unterstützen soll.

Vorbereitung meint hierbei auf keinen Fall, dem Mann einige Viideos mit möglichen Geburtsverläufen zu zeigen, woraufhin er dann mit diesem entrückten Bild einer Geburt mehr oder weniger allein gelassen wird. In manchen Kursen ist dies leider gängige Praxis, wie das Beispiel von Tamara (Video oben) deutlich macht.


5. Fester Ansprechpartner

Es kommen ja doch immer wieder Fragen auf. Entweder, man hat etwas nicht ganz verstanden, oder es ergibt sich eine individuelle Besonderheit, die eine Nachfrage notwendig macht. Ein Geburtsvorbereitungskurs, gleich welcher Art, ersetzt niemals den medizinischen Rat durch den Arzt bzw. die Ärztin oder deine Hebamme!

Dennoch ist es wichtig, bei Nachfragen zu Kursinhalten oder nicht-medizinischen individuellen Themen noch einmal jemanden befragen zu können. Wenn du zu den Menschen gehörst, die sich einen Ansprechpartner wünschen, dann wähle einen Kurs, der dies explizit mit anbietet, damit du nicht alleine dastehst, wenn es doch einer Nachfrage bedarf! Wenn du deinen Kurs offline buchst, finde heraus, an wen du dich bei Fragen wenden kannst (Meistens fallen diese einem ja erst abends daheim ein!). Bei Onlinekursen ist dies meist ausgewiesen oder es lässt sich per Mail erfragen.


6. Sympathie: Die Chemie muss stimmen!

Kennst du das noch, aus der Schulzeit? Wenn du versucht hast, Verwandten zu erklären, dass du in Mathe einfach schlecht bist, weil der Lehrer es nicht drauf hat, super unsympathisch ist und dich sowieso schon auf dem Kieker hat? Normalerweise folgt dann eine Reihe von Floskeln mit der Absicht, dem Kind jetzt zu erklären, das habe miteinander nichts zu tun. Es lerne ja schließlich für‘s Leben und nicht für den Lehrer.

Falsch! Zumindest der erste Teil. Für‘s Leben lernen wit tatsächlich. Nur eben deutlich besser, wenn die Chemie stimmt!

Außerdem macht es einfach keinen Spaß einen Kurs zu haben, bei jemandem, den man nicht mag, ganz einfach.

Wenn du die Chance hast, finde heraus, wie die Person ist, die den Kurs gibt!


7. Viel Mut, wenig Angst!

Angst macht verkrampft, verkrampft ist schlecht für die Geburt. Es gibt Kurse, aus denen gehst du heraus mit medizinischem Wissen zu Abläufen und ganz vielen Ängsten.

Der medizinische Teil ist sehr wichtig: Du musst die Abläufe kennen um sie einschätzen zu können! Anderenfalls kommt es zu Verunsicherung, die wiederum Angst nach sich ziehen kann.

Wenn aber der O-Ton lautet „Das kann übrigens alles schiefgehen und das und das geht alles kaputt!“, dann ist das kein guter Geburtsvorbereitungskurs! Zum Glück findet dies auch in der Praxis immer weniger statt. Dennoch: Dies ist ein wichtiger Aspekt und gerade, wenn der Gedanke an die Geburt in dir Angst und Sorge auslöst:

Achte darauf, dass der Fokus auf dem Positiven liegt. Meistens geht nämlich alles gut und fast 90% der Geburten verlaufen komplikationslos, wusstest du das schon? 😉


8. Mindset und mentale Geburtsvorbereitung:

Dieser Punkt schließt direkt an den ersten an! Denn direkt mit dem Vermitteln von Zuversicht geht die mentale Vorbereitung einher, denn das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten die Geburt meistern zu können, ist Grundvoraussetzung dafür, loslassen zu können. Nur, wenn du dir selbst vertraust, kannst du die Geburt so annehmen, wie sie kommt, ohne in Ängste zu verfallen. Dies kann im Rahmen eines Kurses erarbeitet werden – auch dadurch, dass vorhandene Ängste direkt besprochen und bearbeitet werden. Letzteres kann sowohl bei Erstgebärenden sinnvoll sein, als auch bei Frauen, die bereits das zweite oder dritte Kind erwarten. Denn wenn vorangegangene Geburten in schlechter Erinnerung geblieben sind, ist das Mindset naturgemäß nicht in dem Zustand, in dem wir es uns für ein schönes Geburtserlebnis wünschen. Gerade in diesem Fall sollte der Kurs auch die mentale Geburtsvorbereitung mit einbeziehen!


9. Gute Investition

Schau, wofür du dein Geld ausgeben möchtest! Fälle deine Kurswahl, wenn du es kannst, nicht reineweg nach dem Kostenfaktor. Manche Geburtsvorbereitungskurse zahlt die Krankenkasse, andere nicht. Hierzu haben wir in diesem Artikel bereits ausführlicher informiert! Wenn der Kurs, den du gerne besuchen möchtest, übernommen wird, ist das super! Wenn sich deine Krankenversicherung aber quer stellen sollte, dann entscheide erst mit dem Herzen und dem Verstand und danach mit der Geldbörse – denn dies ist deine Schwangerschaft und du solltest dir die Zeit so schön machen, wie es nur geht. Dazu gehört auch, dass du dich nicht gelangweilt durch den Kurs quälst, sondern Spaß daran hast!


10. Stress in der Schwangerschaft reduzieren!

Ein guter Kurs hilft dir auf unterschiedlichen Ebenen dabei, eine entspannte Schwangerschaft zu erleben. Hierzu gehört neben den bereits aufgeführten Aspekten Punkten auch, dass konkrete Anhaltspunkte zur Stressreduktion bereitgestellt werden. Generell kann der Kurs beinhalten, dass du im Bedarfsfall einen Ansprechpartner oder eine Ansprechpartnerin hast, die dir behilflich ist, wenn dir zum Beispiel dein Job zu viel abverlangt und du einfach gestresst bist.


Fazit:

Du hast es dir verdient, den besten Kurs für dich zu finden! Dabei sollte vor allem im Vordergrund stehen, dass du für dich das Produkt auswählst, mit dem DU Dich wohl fühlst! 

Vergiss dabei nicht, dass kein Gehurtsvorbereitungskurs jemals den ärztlichen Rat oder die Begleitung durch deine Hebamme ersetzt! Die Kurse werden von unterschiedlichen Personengruppen geleitet und zwischen fachmedizinischen Beiträgen, über Babypflege bis hin zur Ernährung in der Schwangerschaft und wichtigen Punkten zum Wochenbett oder persönlichem Coaching mit Hilfe für bürokratische Herausforderungen ist alles dabei. Entscheide dabei selbst, worauf es dir besonders ankommt! 

Wenn du Fragen zu bestimmten Kursen hast, darfst du dich gerne jederzeit an mich wenden!

Ganz liebe Grüße,

Sarah


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4 thoughts on “Den richtigen Kurs zur Vorbereitung auf die Geburt finden! – Worauf es bei der Wahl wirklich ankommt!”

    1. Ganz lieben Dank für deinen Kommentar <3
      Für mich die ersten Versuche auf Youtube - ich freue mich schon auf mehr Videos (Und meine neue Webcam, muhahaha!)
      Viele Grüße,
      Sarah

  1. Kann mich nur anschließen. Klasse Video, aber vor allem auch eine sehr informative Seite. Gibt einen guten Überblick. Man sieht, wieviel Engagement enthalten ist. Weiter so.

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