KLINIKTASCHE für die Geburt packen – Checkliste

Tasche für Geburt packen


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Tasche für Geburt packen
Sarah
Sarah
Hallo ihr Lieben, hier auf dem Foto seht ihr mich mit meiner ersten Tochter. Damals war sie erst wenige Monate alt. Mittlerweile sind wir zu viert - in der Zwischenzeit habe ich eine Menge gelernt über Schwangerschaft, Geburtsvorbereitung, Rückbildung und Mama-Sein. Als junge Mutter weiß ich um die Vorfreude, aber auch die vielen Fragen, die rund um diese Themen auftauchen. Auf meinem Blog geht es daher genau um diese Dinge 🙂 Nun wünsche ich euch aber erstmal viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Die Kliniktasche für die Geburt zu packen, gehört zu jeder Schwangerschaft dazu! Selbst dann, wenn du eine Hausgeburt planst. Einfach, um zur Sicherheit alles vorbereitet zu haben und zu wissen, dass im Fall eines Falles alles Notwendige bereit steht. Denn nicht wenige Frauen werden nervöser, je näher der Entbindungstermin rückt! Was ist wichtig für die Geburt, brauche ich noch etwas? Welche Sachen dürfen nicht fehlen? Muss ich schon irgendwelche Unterlagen mitnehmen?

Warum braucht man eine Tasche für die Geburt?

Damit du weißt, dass im Zweifel alles da ist! So bist du selbst ruhiger – und dein Partner wahrscheinlich auch! Am besten lässt du ihn gleich mit packen! Denn wenn ihr zusammen alles in die Tasche einräumt, dann weiß er, wo sich die einzelnen Dinge befinden. So kann er dir schneller helfen, wenn du etwas benötigst. Denn wenn er im Kreißsaal erst anfängt, etwas zu suchen, dann wird es anstrengend für euch beide! Aus Erfahrung weiß ich, dass es sehr nervenaufreibend sein kann, wenn man etwas benötigt und der andere schier nicht in der Lage zu sein scheint, das Passende herauszusuchen. Lass deine Begleitperson also unbedingt wissen, wo sich wichtige Dinge befinden, die du während er Entbindung benötigen könntest. So vermeidest du Streit und Stress im Kreißsaal und kannst dich darauf verlassen, dass alles Nötige auch sicher seinen weg zu dir findet!

Wann sollte man die Kliniktasche packen?

Mir selbst hilft es, wenn ich schon recht früh damit beginne, wichtige Sachen zusammenzusammeln und einzupacken. Das liegt daran, dass ich mich nicht so gut hinsetzen und alles in einem Zug einpacken kann. Mir fallen zwischendurch immer einmal wieder Dinge ein und die möchte ich dann schnell einräumen. So wächst meine Kliniktasche einfach mit der Zeit. Kurz vor dem Entbindungstermin kann ich die Checkliste dann noch einmal ganz in Ruhe durchgehen. Das ist aber individuell ganz verschieden!

Wichtig ist einfach nur, dass die Tasche bis zur 35. oder 36. SSW wirklich fertig gepackt und griffbereit steht. Denn nichts ist stressiger, als mit beginnender Wehentätigkeit noch alle Dinge einpacken zu müssen! So hast du, wenn die Wehen losgehen, keinen Stress mehr und kannst uín Ruhe losfahren.

Somit ist es ganz gleich, wann du mit dem Packen beginnst, solange du rechtzeitig fertig bist.

Kleiner Tipp: Bedenke auch, dass du vielleicht das eine oder andere noch extra bestellen musst! Schaue also frühzeitig, was noch fehlt.

Was muss in die Kliniktasche?

Für dich selbst und die Geburt:

  • Langes Hemd oder Shirt: Möglichst bequem und angenehm zu tragen. Besonders gut geeignet sind solche Hemden, die vorne geöffnet werden können, da dir in der Regel das Baby nach der Geburt auf deine Brust gelegt wird. Ich selbst hatte ein langes Baumwollshirt, das ich zum Ende einfach ausgezogen habe.
  • Zwei Paar kuschelige Socken. Viele Frauen bekommen unter der Geburt kalte Füße. Falls sich die Fruchtblase öffnet und ein paar nass macht, hast du noch ein zweites als Ersatz dabei! Selbsiges gilt für die Hosen:
  • Zwei lockere, weite Hosen!
  • Etwas zum Überziehen – ein kuschelig-warmer Pullover oder eine bequeme Jacke
  • Schlappen oder Hausschuhe: Werden gerne vergessen, du solltest aber jederzeit unkompliziert in ein paar Schuhe schlüpfen können.
  • Kleine Snacks: Studentenfutter, ein paar leckere Kekse und gegebenenfalls Traubenzucker. Manche Frauen schwören auch auf Quetschies, weil sie fruchtig sind und Energie geben.
  • Etwas zu trinken: Wasser oder Schorle sollte jederzeit zur Verfügung stehen! Auf einer anderen Seite habe ich noch den Tipp gelesen, einen Strohhalm mitzunehmen, damit du aus jeder Position heraus trinken kannst.
  • Eine Wärmflasche (außer wenn du, so wie ich, bei 37°C im Hochsommer dein Baby zur Welt bringst)
  • Deine Sehhilfe, wenn du eine brauchst
  • Eine Fett-Creme oder Lippenbalsam: Viele Frauen bekommen unter der Geburt spröde, trockene Lippen.
  • Ggf. Kopfhörer und Musik
  • Ggf. Handy oder Kamera und Ladekabel: Sprecht euch ab, ob ihr direkt nach deiner Geburt Erinnerungsfotos machen wollt: Das kann dein Partner übernehmen.

Für dich – nach der Entbindung:

  • Wochenbett-Einlagen (Meistens stellt die Klinik diese zur Verfügung, vorher einmal nachfragen)
  • Calendula-Essenz (verdünnt mit Wasser bestens geeignet, um nach der Geburt beim Wasserlassen den Genitalbereich mit abzuspülen)
  • Bequeme Kleidung, die dir im 6. – 7. Monat gepasst hat: Dein Bauch wird nun etwas kleiner sein.
  • Oberteile, die entweder bereits eine Öffnung zum Stillen vorweisen, oder sich aufknöpfen lassen.
  • 2 – 3 lange Nachthemden, am besten mit Knopfleiste vorne.
  • Drei Paar Socken
  • Zwei Handtücher
  • Kulturbeutel mit Zahnbürste, Cremes und was du noch so brauchst
  • Stilleinlagen ud Stillkissen
  • Multi-MAM-Kompressen oder Lanolin, je nachdem, wie lang du bleibst: In den ersten ein bis zwei Wochen nach deiner Entbindung könntest du mit wunden Brustwarzen zu tun haben.
  • Toilettenpapier: Das im Krankenhaus umsonst verfügbare ist meistens eher kratzig und unangenehm
  • Etwas zu lesen, rätseln o.ä., Kugelschreiber
  • Bargeld für die Cafeteria

Tipp: Wenn du eine Wassergeburt planst, lohnen sich außerdem ein Bademantel, Handtücher und Badeschlappen (Vorsicht, dass diese nicht rutschig sind!) und ein Bikini-Oberteil, wenn du dich nicht so nackt fühlen möchtest. Außerdem eine Badehose für deinen Partner – den sehen die Hebammen meist nicht so gerne nackig, falls er mit in die Wanne möchte 😉

Für dein Baby und die Heimfahrt:

  • Zwei vollständige Garnituren, damit du dein Baby warm anziehen kannst:
  • 2 Bodys
  • 2 Strampler
  • 2 Hosen
  • 2 Pullover
  • 1 Jacke oder 1 Overall
  • 1 Mütze: Abhängig von der Jahreszeit dick oder dünn
  • Söckchen – im Winter auch gerne zwei Paar und schön warm!
  • ggf. Creme für den Windelbereich
  • Babyschale und Fußsack für das Auto
  • Je ein Päckchen Windeln in den beiden kleinsten Größen Tipp: Zwei Garnituren lohnen sich auf jeden Fall, da nicht selten eine nass oder schmutzig wird: Besser zu viel, als zu wenig. Außerdem solltest du sowohl Größe 50, als auch 56 bei dir haben, da die Babys nie alle gleich groß zur Welt kommen! Tipp 2: Achte auf die Jahreszeit bzw. die Temperatur: Neugeborene können ihre Temperatur noch nicht selbst regulieren. Lasse dir daher von den Hebammen zeigen, wie du die Temperatur korrekt nachfühlen kannst und wie dick dein Baby eingepackt sein sollte!

Unterlagen und Dokumente:

  • Mutterpass und Geburtsplan
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Krankenkassen-Karte oder Versicherungsnummer/-karte, bei Privatversicherten (In diesem Fall kläre deinen genauen Leistungsanspruch am besten noch einmal vor der Geburt ab!)
  • Medizinisch relevante Papiere, falls du Allergien oder Vorerkrankungen wie Diabetes etc. haben solltest.

Für das Ausstellen der Geburtsurkunde (Bei vielen Krankenhäusern bereits im Service enthalten, aber nicht bei allen!):

  • Ausweispapiere!
  • Bei Verheirateten: Familienstammbuch
  • Bei Unverheirateten: Vaterschaftsanerkennung, Sorgerechtserklärung und Geburtsurkunden der Eltern

Was ist im Krankenhaus bereits vorhanden?

Normalweise wird relativ viel vom Krankenhaus angeboten. Die Corno-Bestimmungen und Hygienemaßnahmen haben hier teilweise zu Veränderungen geführt, sodass du in den drei bis vier Wochen vor deiner Entbindung noche inmal nachfragen solltest, ob du einige der folgenden Dingen selber mitbringen musst:

  • Netz-Unterwäsche (Einmalunterhöschen), Wochenbett-Vorlagen für den Wochenfluss, Becher zum Abspülen beim Toilettengang.
  • Lanolin-Salbe, Stilleinlagen, Stillkissen etc.
  • Das Grundlegendste für dein Baby: Bodys, Schlafsäcke, Windeln, Waschlappen, Nahrung.

Was du nicht brauchst:

  • Mehrere frische Unterhosen: In der Regel hast du nach der Entbindung ein Netzhöschen mit einer Binde an, das deinen Wochenfluss auffängt. Diese Einmal-Unterhosen bekommt man in aller Regel umsonst im Krankenhaus.
  • Gute Kleidung, die nicht schmutzig werden darf: Unter der Geburt wird auch einmal etwas dreckig. Wähle Kleidung die das auch verträgt – in der du dich aber trotzdem wohl fühlst.
  • Spielzeuge für dein Baby. Es ist noch ganz frisch und neu auf der Welt – es interessiert sich tatsächlich erst einmal nur für dich 🙂

Was muss ich ins Krankenhaus mitnehmen zur Geburt – Fazit:

Mit Blick auf meine Checkliste stelle ich fest: Wir brauchen doch so Einiges für die Geburt! Versuche, die Tasche für die Geburt spätestens in der 36. SSW fertig gepackt zu haben. So stellst du sicher dass auch im Fall eines früheren Geburtsbeginns wirklich alles an Ort und Stelle ist! Auch dein Partner sollte wissen, wo sich welche Utensilien befinden: So verhindert ihr, dass im Kreißsaal plötzlich Stress aufkommt oder ihr euch streitet.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Packen und eine tolle Kennenlernzeit!

Deine Sarah


P.S.: Meine Seite finanziert sich über Affiliate-Links. Hier findest du mehr Infos dazu und zu meinem Projekt!


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