Hypnobirthing Erfahrungen – Friedliche Geburt durch Meditation, Atmung & Hypnose?


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Hypnobirthing Erfahrungen
Sarah
Sarah
Hallo liebe Leserinnen und Leser, hier auf dem Foto seht ihr mich mit meiner kleinen Tochter. Als junge Mutter weiß ich um die Vorfreude, aber auch die vielen Fragen während der Schwangerschft. Auf meinem Blog geht es daher um alles, was mit diesem Thema zu tun hat 🙂 Nun wünsche ich euch aber erstmal viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Hallo ihr Lieben und einmal mehr: Willkommen auf meinem Blog!

Hypnobirthing wird immer beliebter und während die Fachwelt sich mancherorts über dessen Sinn wohl noch streitet, eifern viele Schwangere dem Traum einer schmerzfreien Geburt hinterher: Natürlich, denn die Aussicht auf Schmerzen macht Angst! Und weil Ängste und Sorgen ein prima Geschäftsmodell sind, boomt der Markt rund um geburtserleichternde und schmerzreduzierende Maßnahmen sowieso!

Es drängt sich also die Frage auf, ob das gezielte Erlernen von Entspannungstechniken oder Selbsthypnose wirklich Sinn macht. Wie haben andere Frauen diese Methode empfunden und was hat sie ihnen gebracht? Welche Kurse sind wirklich gut, worauf ist zu achten?

Und wie funktioniert das Ganze überhaupt?

Wer noch keine Berührungspunkte mit dem Thema Hypnose hatte, wird in diesem Artikel ebenso Antworten finden wie all jene, die noch unentschlossen sind, was sie von der Sache halten sollen.


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Im allgemeinen Artikel über Hypnobirthing haben wir bereits klären können, dass diese Herangehensweise nachweislich positiven Einfluss auf den Geburtsverlauf haben kann. Auch weitere Maßnahmen zur Geburtsvorbereitung – seien es Himbeerblättertee, der EPI-NO oder Tricks zur unterstützenden Geburtseinleitung – haben ihre Daseinsberechtigung.

Aber wie steht es um die Hypnogeburt?

Ich wollte es wissen und habe mit Frauen gesprochen und das Internet durchforstet.

Das Ergebnis ist eine übersichtliche Zusammenfassung einer großen Vielzahl von Berichten, die ihr im Folgenden findet. Zunächst gehe ich dabei noch einmal auf allgemeines Wissen und wichtige Fakten zum Thema ein – die Erfahrungsberichte findet ihr in der zweiten Hälfte des Artikels!


Was ist Hypnobirthing?

HypnoBirthing – mit großem B – ist eine Methode, die auf den britischen Gynäkologen und Geburtshelfer Dr. Grantley Dick-Read zurückgeht. Dick- Read setzte sich schon damals für eine natürlichere Geburt ein und berücksichtigte dabei als einer der ersten überhaupt auch die Rolle des Mannes. Dass Angst und Anspannung zu vermehrten Schmerzen unter der Geburt führen, ist uns heute bewusst. Zu den Zeiten, da Dick-Read praktizierte, war dies aber noch kein selbstverständliches Wissen. Er erkannte, dass ein Zusammenhang zwischen den Ängsten der Frau und ihrem Schmerzerleben unter der Geburt besteht. Seine Methode bestand darin, die Frauen mithilfe von Entspannungs- und Atemübungen auf die Geburt vorzubereiten. So wollte er ihnen Angst und Anspannung im Vornhinein nehmen.

Auch der emotionalen Unterstützung durch Partner oder Geburtshelferinnen & -helfer kam schon hier eine wichtige Bedeutung zu.

Die richtige Vorbereitung und ein geschulter Umgang mit den Wehen sollten es den Frauen ermöglichen, schmerzfrei zu gebären. Sein Buch „Mutter werden ohne Schmerz“ gibt es noch heute auf Amazon zu kaufen, allerdings nur in der englischen Fassung „Childbirth without fear – The Principles and Practice of Natural Childbirth“

Erst viele Jahre später veröffentlichte Marie F. Mongan ihr weltbekanntes Buch „HypnoBirthing – Der natürliche Weg zu einer sicheren, sanften und leichten Geburt“ , das viele von uns kennen und das schon unzähligen Frauen auf dem Weg zu einer interventionsarmen Geburt geholfen hat. Sie war Direktorin des „Hypnobirthing Institute USA“ und verstarb in Alter von 86 Jahren im Juni 2019. Die Techniken und Hypnobirthing Übungen, die sie in ihrem Buch beschreibt, sind so aktuell wie eh und je. Beim Lesen solltest du aber die Hinweise für die Geburt in der Klinik unter dem Aspekt betrachten, dass sie ihr Buch schrieb, als die Krankenhäuser und Geburtsvorbereitungskurse noch nicht auf dem heutigen Stand waren. Dazu später mehr.

Es geht also mitnichten darum, dass sich jemand mit einem Pendel vor dein Gesicht setzt und dir erzählt, du seist nun schmerzbefreit. Die Methode und die ihr zugrunde liegende Philosophie gehen weit darüber hinaus. Sie sollen der Frau vor allem eine ganze Reihe von Techniken an die Hand geben, mithilfe derer sie sich in die Lage versetzt fühlt, ihre Geburt frei, friedlich und selbstbestimmt erleben zu können!


Hypnobirthing Kritik – Der gesunde Mittelweg!

An dieser Stelle möchte ich einmal auf ein paar Aspekte eingehen, die durchaus eines genaueren Hinsehens bedürfen: Denn trotz aller positiver Eigenschaften gibt es auch Kritik an Marie Mongans Herangehensweise. In der Folge komme dann ich zur Auswertung der Berichte!

Wer das Buch von Marie Mongan kennt, der weiß, dass dieses hinsichtlich der Geburt sehr positiv gehalten ist. Diese Haltung empfinde ich als sehr sinnvoll. Sie bestärkt Frauen in ihrem Selbstbild und in ihrem Selbstbewusstsein! Jedoch ergeben sich teilweise Kritikpunkte hinsichtlich eines Ungleichgewichts zwischen Realität und Wunschdenken – ebenso wie zwischen der Glorifizierung der Mongan-Methode auf der einen und der Forcierung einer argwöhnischen Haltung dem Krankenhaus-Personal gegenüber auf der anderen Seite. Dipl. Psych. Katharina Otreba – kurz Kathi – hat in ihrem Gastbeitrag über die Hypnobirthing Geburt im Krankenhaus schon darauf verwiesen, dass die in diesem Buch vermittelte Grundhaltung gegenüber Kliniken nicht mehr der modernen Zeit entspricht!

In deutschen Krankenhäusern wird die Geburt immer natürlicher gehandhabt. Dammschnitte und Saugglocken kommen weniger zum Einsatz und auch das Gebären in Rückenlage wird nicht mehr so praktiziert und forciert, wie es noch vor 30 Jahren der Fall war.

Und Hebammen haben mitnichten zum Ziel, das Geburtserlebnis für dich unangenehm zu gestalten. Auch sie vermitteln in ihren Geburtsvorbereitungskursen, wie man unter der Geburt richtig atmet, wie Entspannungstechniken funktionieren oder wie die Geburt möglichst natürlich verlaufen kann. Ein Vereinen der unterschiedlichen Ansätze kann also funktionieren. Ungeachtet dessen ist es aber so, dass die Arbeit von Hebammen und die typischen Anweisungen im Hypnobirthing teilweise nicht deckungsgleich sind und es einer guten Kommunikation der gebärenden Frau mit dem Krankenhauspersonal bedarf, damit du dich wohl fühlst und die Hebammen und Ärzte mit dir zusammenarbeiten können. Einen tollen Bericht hierzu hat Jana auf ihrem Hebammenblog verfasst. Dort schreibt sie etwa, dass „Hypnobirther“ klassischerweise eine ruhige Geburt glorifizieren, während Hebammen die Frauen darin unterstützen, auch laut sein zu können bzw. zu dürfen, wenn ihnen dies hilft. Ebenso ist es üblich, dass „Hypnobirther“ eine schmerzfreie Geburt – oder doch wenigstens eine schmerzarme – in Aussicht stellen, während Hebammen eher darauf vorbereiten, dass Schmerzen dazugehören bzw. wie man mit diesen umgehen kann!

Dies sollte aber keineswegs ein Hinderungsgrund dafür sein, beide Wege miteinander in Einklang bringen zu können: Denn wichtig ist, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass die Ansätze nicht in allen Punkten gleich sind, aber doch beide immer eines zum Ziel haben: Eine schöne Geburt!

Das moderne Hypnobirthing sollte somit nicht zum Ziel haben, die Zusammenarbeit mit dem Klinikpersonal zu erschweren, sondern Vertrauen vermitteln. Sowohl das Vertrauen dir selbst gegenüber, als auch das Zutrauen gegenüber Ärzten und Hebammen im Krankenhaus. Denn auch diese freuen sich über eine gut vorbereitete Schwangere – sofern die Zusammenarbeit gut funktioniert.

Insofern betrachte ich einen Hypnobirthing Onlinekurs als eine sehr gute und sinnvolle Ergänzung zur klassischen Geburtsvorbereitung!

Achte daher bei der Kurswahl vor allem darauf, dass der Hypnobirthingkurs neben Meditation, Atemübungen und Selbsthypnose auch eine positive Grundhaltung vermittelt und dir zu einer schönen und friedlichen Geburt verhilft!

Die folgenden Kurse kann ich in dieser Hinsicht vorbehaltlos empfehlen:

6 Module

33 Videos (6h 56min)

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Wochenbett inkl.

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 289 

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Sehr moderner, schöner Kurs! Frische und fröhliche Leiterin!



4 Wochen Programm

3h/Woche 



Pers. Mail-Service!

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30 Videos

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 Zugang einmalig

 9 Monate



 129 

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Welche Vorteile hat die Geburt mit Hypnose?

Die Vertreter der Methode beschreiben eine Reihe sehr positiver Effekte, welche ich teilweise auch in den Stellungnahmen und Aussagen wiederfinden konnte. Zu diesen gehören:

  • Vertrauen in die eigenen Kompetenzen und Kräfte wird gestärkt
  • Selbstbewusster Umgang mit den Wehen („Wellen“)
  • Verringerter Einsatz von Schmerzmitteln
  • Verringerte Rate an medizinischen Interventionen
  • Durchbrechen des bereits von Dick-Read beschriebenen Kreislaufs aus Angst, Verspannung und Schmerzen
  • Verbindung zum Kind wird in den Übungen schon vor der Geburt gestärkt

Auch gelesen habe ich häufig von kürzeren Geburtsverläufen, fitteren und ausgeglicheneren Babys und einer schnelleren Regenerationsphase der Mütter. Wissenschaftliche Studien haben zudem folgende positive Effekte mit der Hypnose vor und während der Geburt in Zusammenhang bringen können:

  • Geringere Kaiserschnittrate
  • Verringerte Wahrscheinlichkeit für Frühgeburten
  • Verkürzung der Geburtszeit bei Erstgebärenden

Hier nachzulesen: https://www.hypnobirthing-luebeck.de/wissenschaftliche-untersuchungen-zu-hypnobirthing/


Nachteile

Der größte Nachteil, von dem ich häufig lese, ist die angenommene Unvereinbarkeit von Hypnose und Klinik- oder Krankenhausgeburt. Und dies nicht aus dem Grund, dass die Methode grundsätzlich nicht geeignet sei, denn auch Hebammen vertreten viele der Ansätze und Meinungen, die nach Mongan vermittelt werden! Auch sie wünschen sich eine natürliche und selbstbestimmte Geburt.

Dieser Umstand liegt stattdessen darin begründet, dass veraltete Bestandteile in manchen Kursen dafür sorgen, dass Argwohn gegenüber den Krankenhausmitarbeitern geschürt wird. Wenn darauf geachtet wird, dass solcherlei Umstände gar nicht erst zum Tragen kommen, dann hat ein Hypnobirthing Kurs in aller Regel per se erst einmal keinerlei Nachteile!

Dennoch muss klar sein, dass du dich trotzdem auch auf Themen wie einen eventuellen Kaiserschnitt oder Schmerzmedikationen vorbereiten solltest – da dies immer vorkommen kann und es sich dann als äußerst hilfreich erweist, zu wissen, woran man ist!


Friedliche Geburt oder Hokuspokus? Berichte von Eltern und Hebammen!


Erfahrungsberichte von Eltern, die sich selbst mit Hypnobirthing vorbereitet haben:

Ich habe Foren durchforstet und Mamas gesucht, die selbst einen Hypnobirthing-Kurs belegt haben. Die Berichte hierzu waren überwiegend sehr positiv. Allen gemein war, dass das Gefühl, die Wehen veratmen zu können, sehr viel besser war! Außerdem berichteten mehrere Mamas davon, keine Schmerzmittel gebraucht zu haben Viele haben es geschafft, sich in „Selbsthypnose“ zu versetzen. Einstimmig ist gesagt worden, dass es nicht ausreicht ein, ein Buch zu lesen. Die Hypnobirthing Erfahrungen ohne Kurs waren nicht vergleichbar mit denjenigen der Paare bzw. Frauen, die einen vollständigen Kurs durchlaufen hatten. Ein Kurs, so die Berichte, bringe die Inhalte deutlich eingängiger rüber und könne mit geführten Meditationen und Hypnose dafür sorgen, dass die werdende Mama sich – mithilfe des Partners – besser auf die Geburt einstellen kann. Außerdem schult der Prozess die Fähigkeit, diesen Zustand auch dann abzurufen, wenn die Geburt im Gange ist.

Eine junge Mutter berichtete, die Entspannungstechniken unter der Geburt nicht angewendet zu haben, weil ihr die Einleitung mit Cytotec kräftige Wehen beschert hatten. Die Zeit zwischen den Wehen habe nicht ausgereicht, den gewünschten Hypnose-Zustand zu erreichen. Dennoch sei sie mehr als zufrieden mit dem Kurs, da auch die übrigen Inhalte, die ihr Umgang mit der Situation sorgten!

Eine Person führte an, zwar keine schmerzfreie Geburt erlebt zu haben, diesem aber sehr nah gekommen zu sein (Sie verglich die Intensität mit Kopfschmerzen – nicht schön, aber machbar!)

Eine weitereMeldung war weniger schön, wobei das Problem nicht im Hypnobirthing begründet lag! Auch hier führte die Einleitung zu Problemen, weil das Mittel nicht vorsichtig genug dosiert worden war. Die Mutter konnte sich aber mithilfe der erlernten Technik so weit entspannen, dass trotzdem eine natürliche Geburt möglich war! Außerdem hat ihr die mentale Geburtsvorbereitung dabei geholfen, die traumatischen Erlebnisse zu verarbeiten: Denn trotz der Tatsache, dass kurzzeitig ernstzunehmende Sorge um ihr Baby bestand, hat sie sich beruhigen und ihre eigenen Reaktionen auf die Wehen und den Geburtsprozess kontrollieren können!

Als besonders hilfreich wurden außerdem immer wieder genannt:

  • Umgang mit Ängsten durch Hypnose
  • Visualisierung (Eine Methode, die du im Kurs erlernst)
  • Atemtechniken (Ebenfalls in den Kursen enthalten)
  • Affirmationen, um den eigenen Mut und die Konzentration hoch zu halten!
  • Einbezug des Mannes, der so wusste, was er zu tun hatte!

Trotz all der positiven Berichte habe ich auch Kommentare finden können, aus denen hervorgeht, dass das Gelernte nicht geholfen hat. So gab es ein paar Aussagen, denen zufolge die Geburtsvorbereitung mit Hypnobirthing schlichtweg nichts gebracht habe. Allerdings waren zwei der drei Aussagen, die ich entdeckt habe, auf Frauen bezogen, die zwar das Buch von Marie Mongan gelesen, nicht aber einen Kurs während der Schwangerschaft besucht hatten! Insofern wurde deutlich, dass das reine Selbststudium wahrscheinlich nicht ausreicht: Um die positiven Effekte nutzen zu können, sollte unbedingt auch ein Kurs hinzu gebucht werden!

Hypnobirthing: Negative Erfahrungen habe ich tatsächlich keine gefunden. Lediglich solche, denen zufolge das Gelernte nicht abgerufen wurden konnte.

Dann gibt es noch eine ganze Reihe von Aussagen, die weder negativ noch positiv, aber wichtig sind:

Manche Frauen haben nur einen Teil des Kurses für sich nutzen können: Zum Beispiel keine ruhige und friedliche Geburt gehabt, sondern geschrien (Im Hypnobirthing wird gerne suggeriert, dass die Geburt keine laute Angelegenheit sein soll). Trotzdem hatten sie keine Angst und weniger Schmerzen.

Einige Frauen beschrieben einen Dämmerzustand, eine echte Selbsthypnose. Andere dagegen empfanden sich selbst als besonders klar und wach.

Einer der größten Vorteile bei den Kursen scheint zu sein – hier herrscht Einstimmigkeit:

Die Kurse nehmen Angst, geben Selbstvertrauen und bereiten dich so vor, dass du mit allem, was kommt, besser umgehen kannst. Doch seitens der Fachwelt gibt es (teils berechtigten) Argwohn:


Die Ansichten von Hebammen und Klinik-Personal:

Nicht alle Hebammen und Gynäkologinnen sind dem Hypnobirthing gegenüber negativ eingestellt! Dennoch gibt es klare Kritik und auch negative Erfahrungsberichte; damit hatte ich zunächst gar nicht gerechnet!

Die Kritik haben wir weiter oben bereits besprochen. Diese zielt vor allem darauf ab, dass dem Klinikpersonal Vertrauen entgegengebracht werden sollte: Alternative Methoden zur Geburtsvorbereitung sollten nicht in Konkurrenz stehen mit dem medizinischen Personal. Wie die Umsetzung dessen aussieht, kommt auf die Kursleitungen an!

Einige Hebammen berichten von großem Misstrauen seitens der „Hypnobirther“ gegenüber allen schulmedizinischen Maßnahmen. Zudem seien diese Geburten dann häufiger in Kaiserschnitten geendet. Demgegenüber stehen die modernen Kursleitungen, die klar darauf aus sind, eine Geburt im Krankenhaus bestmöglich vorzubereiten. Es ist also wichtig, dass du darauf achtest, dass du mit dem Personal in Verbindung trittst und dich auch mit diesem gut absprichst, damit du dein Baby friedlich zur Welt bringen kannst!

In manchen Berichten konnte ich lesen, dass Hebammen denjenigen Frauen, die sich mit einem Hypnobirthing Kurs vorbereitet haben, mehrheitlich mit viel Vertrauen begegnen und sich darauf verlassen, dass die Frauen ihre Atmung gut selbst regulieren können. Demnach sei das Hypnobirthing in manchen Hebammen-Kreisen sehr beliebt! Ich hatte das auch in unserem Geburtshaus schon ein paarmal gehört; dieser Eindruck erscheint mir absolut realistisch, wenn bei der Geburt mit Hypnobirthing vorher ein gutes Kursprogramm in Anspruch genommen wurde.

Hier widersprechen sich allerdings die Aussagen: Generell sind die Meinungen nicht alle deckungsgleich! Ich vermute, dass dies viel damit zu tun hat, dass sich das Hypnobirthing weiter entwickelt hat und modernere Herangehensweisen langsam in den Vordergrund treten: Ein guter, moderner Kurs vermittelt dir wichtige Inhalte, schürt aber kein Misstrauen gegenüber der Klinik. Für mich ist daher auch ausschlaggebend, dass die negativen Berichte zum Teil aus dem gleichen Ortsgebiet zu stammen schienen: Ich hatte daher die Vermutung, dass die Meinung des Fachpersonals vor allem davon abhängt, WER den Kurs gegeben hat! Umso wichtiger erscheint mir, genau hinzuschauen und ein modernes, zeitgemäßes Kursformat zu wählen!


Geburt in Hypnose – sinnvoll?

Basierend auf unseren Recherchen ist zu konstatieren, dass ein Kurs auf jeden Fall Sinn macht!

Warum?

Ganz einfach: Das Schlimmste, was euch passieren kann, ist, dass es unter der Geburt nicht funktioniert oder doch ein Kaiserschnitt erfolgt.

Die Techniken aber erlernt ihr für die gesamte Schwangerschaft und auch die Zeit danach! Natürlich sind Atemtechniken geburtsspezifisch. Aber der Umgang mit Angst, sowie der Glaube an deine eigenen Fähigkeiten bleiben dir! Diese positiven, kraftspendenden Gefühle und Gedanken bleiben dir erhalten und können selbst dann, wenn die Geburt anders verläuft als gedacht, eine große Stütze darstellen!


Hypnobirthing Online Kurs – Vor- und Nachteile!


Vorteile:

Derzeit gibt es zahlreiche Online-Angebote! Wenn du einen Onlinekurs buchen möchtest, machst du dir eine Reihe von Vorteilen zunutze:

  • Zeitliche Flexibilität: Du kannst lernen, wann du es möchtest!
  • Örtliche Flexibilität: Du bestimmst, so du lernst!
  • Einbezug des Partners: Durch die freie Zeiteinteilung ist auch dies leichter zu realisieren!
  • Keine Fahrerei, keine Terminbindung: Du sparst somit Zeit und Geld!
  • Privatsphäre: Keine anderen Paare, die das Einlassen auf die Übungen stören könnten!
  • Zuhause fühlen wir uns in der Regel sicher und geborgen!
  • Der Preis! Vielleicht der größte Punkt, denn Kurse vor Ort sind oft um ein Vielfaches teurer! Manche Kurse kosten bis zu 800 Euro! Die Online-Kurse liegen weit darunter!


Nachteile:

  • Ruhe schaffen: Wenn du den Kurs Zuhause machst, ist das bequem: Sorge aber dafür, dass du Ablenkungen ausschaltest und es dir wirklich gemütlich machst!
  • Nachfragen können nicht sofort gestellt werden: Die meisten Kursleitungen bieten aber einen Beratungsservice an, sodass du deine Fragen dennoch stellen kannst!


Hypnobirthing Kurs Kosten – Zahlt die Krankenkasse?

Klassische Geburtsvorbereitungskurse bezahlt die Krankenkurse in der Regel, auch Onlinekurse. Hypnobirthing stellt eine Besonderheit dar, wird aber teilweise auch – zumindest anteilig – bezahlt.

Frage daher auf jeden Fall nach – oft hat man Glück und muss nicht alles alleine bezahlen.

Eine Alternative für Interessierte wäre zum Beispiel der Kurs von Mamalie: Hier sind Anteile des Hypnobirthing enthalten und die gesamte Ausrichtung ist sehr positiv! Dennoch handelt es sich hierbei um einen normalen Geburtsvorbereitungskurs von einer Hebamme, den viele Krankenkassen bezahlen!



Die normalen Kurse vor Ort kosten teilweise um die 800 Euro! Das ist sehr viel und ich frage mich, wer so hohe Beträge ausgeben kann. Trotzdem bin ich der Auffassung, dass jede Frau und jedes Paar von einem Kurs profitieren kann!

Mit einem Onlinekurs kommst du deutlich günstiger weg, teilweise ist sogar Ratenzahlung möglich! Bei welchen Onlinekursen dies der Fall ist, siehst du hier noch einmal in der Übersicht:

6 Module

33 Videos (6h 56min)

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 Texte & Unterlagen

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 289 

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Sehr moderner, schöner Kurs! Frische und fröhliche Leiterin!



4 Wochen Programm

3h/Woche 



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  Wochenbett

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(-25*)

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Hypnogeburt Kursinhalte

Was lernt man eigentlich? Einiges haben wir bereits angerissen, hier erhältst du alles in der Übersicht:

  • Umgang mit Angst und Sorgen
  • Entspannungstechniken
  • Stärkung von Wohlbefinden, Ruhe, vertrauen in die eigene Kraft
  • Verständnis der natürlichen Abläufe während der Geburt
  • Atemtechniken
  • Geburtspositionen
  • Umgang mit Schmerzen
  • Fokus auf den natürlichen Abläufen: Der Körper kann das alles schon, wie müssen ihm nur die Möglichkeit dazu geben!
  • Einbezug des Partners!
  • Vermittlung von Sicherheit!
  • Visualisierungen (Du kannst in der Hypnose an einen schönen Ort gehen!)
  • Tiefenentspannung einüben, sodass die auch unter der Geburt abgerufen werden kann
  • Positive Sprache, zum Beispiel „Wellen“ statt „Wehen“

Hypnobirthing Übungen

Einige Übungen, die euch interessieren könnten, haben wir bereits im ersten Artikel zu diesem Thema genannt. Hierzu gehören bestimmte Atemtechniken, aber auch die Regenbogenentspannung und Meditationen! Die intensiven Übungen, mit denen du dich ganz konkret entspannen und auf deine Geburt vorbereiten kannst, erlernst du natürlich im Kurs. Einen Vorgeschmack kannst du bekommen, wenn du zum Beispiel einen kostenlosen Schnupperzugang bei einer der Kursanbieterinnen wählst! Möglich ist dies zum Beispiel bei MamabyNature oder bei der lieben Kathi.

Eine Alternative bieten Youtube-Videos, die dir einen kleinen Einblick geben:

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Wann sollte ich den Kurs machen?

Es wird empfohlen, etwa ab der 25. Schwangerschaftswoche mit dem Kurs zu starten, damit dir vor der Geburt genug Zeit bleibt, dich in Ruhe vorzubereiten! Ein früherer Beginn ist kein Problem; im Grunde kannst du so früh starten, wie du möchtest! Alternativ empfehle ich, mit einem Buch zu beginnen und dann zu entscheiden, ob du einen Hypnobirthing-Kurs buchen möchtest. Einen tollen Überblick über die gesamte Schwangerschaft und Geburtsvorbereitung bietet das Buch „Das Geheimnis einer schönen Geburt“, welches ich sehr, sehr gerne empfehle, unabhängig davon, ob ein Hypnobirthingkurs geplant ist oder nicht!


Fazit

Hypnobirthing scheint derzeit beliebter zu sein denn je. Nicht zuletzt vielleicht deshalb, weil sich immer mehr Schwangere eine interventionsarme Geburt wünschen, bei der sie selbst die Kontrolle über das haben, was mit ihnen passiert. Die Grundgedanken Marie Mongans sind wunderbar und die vielen positiven Berichte sprechen dafür, dass sich ein Kurs absolut lohnt!

Dennoch sollten wir uns nicht der Illusion hingeben, dass Interventionen immer und um jeden Preis vermeidbar sind! Mutter Natur kann uns, trotz der besten Vorbereitung, einen Streich spielen. Die moderne Medizin versucht in diesen Fällen, dennoch eine sanfte bzw. friedliche Geburt zu ermöglichen, was jedoch nicht immer gelingen kann.

Wir sollten uns bewusst machen, dass zwischen Hypnobirthing und Kaiserschnitt keine große Kluft liegen muss. Denn es gibt nicht nur schwarz oder weiß: Vielmehr können die erlernten Techniken und Entspannungsübungen in jeder Lage hilfreich sein; dies zeigte sich auch in einer großen Zahl der Äußerungen. Hierdurch kann auch eine schwierigere Geburt erleichtert werden, eine Einleitung besser zu verkraften sein oder einem Kaiserschnitt entspannter und ohne Angst begegnet werden.


Direkt zu unserem Testsieger geht es hier; eine zweite Teilnahme in einer erneuten Schwangerschaft ist übrigens kostenlos!

Zum Onlinekurs mit unbegrenztem Zugang!


Ich hoffe, mein Artikel konnte euch einen guten Eindruck verschaffen von der aktuellen Lage rund ums Thema Geburt unter Hypnose! Wenn ihr euch außerdem noch für einen klassischen Geburtsvorbereitungskurs interessiert, schaut doch mal beim Vergleich der Online Geburtsvorbereitungskurse vorbei! Fall noch Fragen bestehen, wisst ihr ja, dass ich immer per Mail erreichbar bin und ich mir alle Zusendungen ansehe und beantworte!

Vergiss nie, dass dir vor und nach der Geburt auch die Unterstützung durch eine Hebamme zusteht! Kein Geburtsvorbereitungskurs kann dies ersetzen!

Ganz liebe Grüße,

deine Sarah !


P.S.: Meine Seite finanziert sich über Affiliate-Links. Hier findest du mehr Infos dazu und zu meinem Projekt!


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