Baby Erstausstattung – Was braucht man wirklich? Und was nicht?

Von Tops und Flops: Die ehrliche Erstlingsausstattung-Checkliste für Sommerbaby und Winterbaby!


Erstlingsausstattung

Foto: Aleksandr Kichigin on Canva

Sarah
Sarah
Hallo liebe Leserinnen und Leser, hier auf dem Foto seht ihr mich mit meiner kleinen Tochter. Als junge Mutter weiß ich um die Vorfreude, aber auch die vielen Fragen während der Schwangerschft. Auf meinem Blog geht es daher um alles, was mit diesem Thema zu tun hat 🙂 Nun wünsche ich euch aber erstmal viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Hallo ihr Lieben,

heute widmen wir uns einem meiner Herzensthemen, denn die Erstlingsausstattung-Checkliste bereitet den meisten werdenden Eltern schon während der Schwangerschaft vor allem eines: Ratlosigkeit und viele offene Fragen. Zudem sind die Kosten der Baby Erstausstattung nicht zu verkennen; es stellt sich also in logischer Konsequenz die Frage, was man wirklich benötigt und ob man die Erstausstattung gebraucht kaufen kann?

… Ich selbst war enorm unsicher und habe lange abgewartet, nur um dann im letzten Moment alles auf einen Schlag zu besorgen. Nicht ganz ideal, aber es bringt einen Vorteil: Du vermeidest den den Eltern-Fehler Nummer 1:
Viel zu viel kaufen!


Übrigens:
Babys sind ein riesiger Wirtschaftsfaktor!
Es gibt ganz, ganz viel zu kaufen. Die meisten Internetseiten werden dir daher wahrscheinlich allerhand empfehlen! Ich auch, das ist Teil meiner Website: Denn wie so ziemlich alle Betreiber solcher Homepages und Vergleichsseiten, verdiene auch ich einen kleinen Provisionsbetrag, sofern der Verkauf über mich stattfindet.
ABER! Du wirst bei mir nur solche Empfehlungen finden, hinter denen ich wirklich stehe. Alle Sachen habe ich entweder selbst gekauft oder im Nachhinein gefunden und bedauert, sie nicht gekauft zu haben! Für Fragen darfst du mich gerne immer kontaktieren.

Nun aber zum Thema:
Wahrscheinlich haben wir uns alle in der Schwangerschaft vor dem ersten Kind die Frage gestellt: Was braucht man als Erstausstattung für ein Baby? Und kann man eine Babyerstausstattung gebraucht kaufen? Oder ist das unhygienisch, besser alles neu?

Viele weitere Fragen und Unsicherheiten kommen hinzu, zum Beispiel:

  • Familienbett, Beistellbett, Wiege? Wo soll das Baby schlafen?

  • Wieviele Bodys braucht ein Baby? Langarmbodys oder Kurzarmbodys?

  • Welche Materialien fürs Baby verwenden?

  • Welche Größe hat ein Neugeborenes?

  • Sollte man die Babytrage schon vor der Geburt kaufen? Oder besser später, mit Trageberatung?

  • Welchen Kinderwagen kaufen?

  • Welche Babyschale ist die Sicherste?

  • Wieviele Socken und Mützchen braucht ein Baby?

  • Tragen Neugeborene schon Pullover und Jacken?

  • Wie packt man ein Baby im Winter warm ein?

  • Stoffwindeln odr Wegwerfwindeln?

  • Braucht man einen Windeleimer, Wetbags etc…

Ich kenne all diese Gedanken nur zu gut und versuche, in diesem Artikel Licht ins Dunkel zu bringen und gebe euch zu jedem Themenbereich einen Guide und zudem meine Baby Checkliste für Sommer und Winter an die Hand.


Foto: Dean Drobot on Canva

In den folgenden Abschnitten werde ich die Kategorien, die es in den üblichen Checklisten gibt, durchgehen und euch ehrlich sagen, was wir davon gebraucht haben. Und bei welchen Anschaffungen es sich um absolute Flops gehandelt hat!

Folgende Kategorien für die Liste der Erstausstattung haben wir zusammengestellt:

  1. Baby-Kleidung
  2. Zubehör und Kinderzimmer
  3. Wickel-Ausstattung
  4. Ernährung (Stillen oder Flasche)
  5. Unterwegs mit Baby
  6. Baby-Pflege

1. Kleidung für Sommer- und Winterbaby

Die Kleidung für die ersten Wochen haben wir überwiegend gebraucht gekauft oder von Freunden bekommen! Es gibt definitiv ein paar Lieblingsteile, die einfach Spaß machen und die man gerne neu kaufen möchte – das geht euch wahrscheinlich genauso wie uns. Dennoch: Ein paar Sachen lohnen sich wirklich nicht: Dazu gehören Bodies und Strampler in den kleinsten Größen. Die meisten Babys haben bei der Geburt Größe 50 – 56 und schon wenige Tage oder Wochen später bereits Größe 62!

Das geht rasend schnell!

Anders sieht es aus, wenn du zum Beispiel gerne ein Erstlingsset verschenken und jemandem eine Freude machen möchtest. Dann würde ich zum Set von Makoma tendieren, da dieses schadstoffgeprüft ist. Die reine Baumwolle wird überdies den Anforderungen des Ökotex-Zertifikats gerecht. Wer noch einen Schritt weiter gehen und die Babykleidung in Bio-Qualität erhalten möchte, der ist mit dem Set von Baby Club sehr gut bedient. Wir hatten selbst das Mützchen aus dieser Reihe und waren von der guten Qualität positiv überrascht!

Gebrauchte Baby-Kleidung bietet viele Vorteile und ist hygienisch unbedenklich: Schadstoffe und Produktionsrückstände sind durch das Waschen bereits entfernt. Außerdem ist Kleidung in kleinen Größen oft noch fast neu und um ein Vielfaches günstiger! Wichtig: Vollwaschmittel verwenden und auf 60*C waschen! Selbiges gilt für gebrauchte Soffwindeln!

Im Folgenden erhaltet ihr eine Checkliste von mir. Einige der Produkte sind mit einem Link versehen, sodass ihr, wenn ihr neu kaufen möchtet, schon einen Vorschlag für hochwertige Produkte bekommt. Diese würde ich auch selbst kaufen! Wenn ihr darüber bestellt, bekomme ich außerdem eine kleine Provision; für euch bleibt der Preis unverändert. Ich persönlich tendiere in den kleinen Größen nach wie vor zu gebrauchter Kleidung!

Baby-Erstausstattung – Welche Größe?

Zu Beginn kommt man mit 50 – 56 in der Regel gut klar! Zu lange Ärmel und Hosenbeine kann man umkrempeln, daher würde ich eher zu 56 greifen.

Erstlingsausstattung – Welches Material?

Hautfreundliche (Bio-)Baumwolle ist und bleibt das Material der Wahl! Bei manchen Produkten, etwa einem der Sommer-Schlafsäcke von Alvi, wird Tencel verwendet. Tencel ist ein sehr angenehmer Stoff und auch für empfindliche Haut geeignet.

Wer auf Nummer sicher gehen will, wählt Bio-Baumwolle! Wer aber die Baby-Erstausstattung gebraucht kaufen will, der erhält ohnehin mehrfach gewaschenes Material, welches kaum noch Rückstände und Schadstoffe enthält. Bei neuen Produkten solltet ihr zumindest darauf achten, dass alles schadstoffgeprüft und / oder nach OEKO-TEX zertifiziert ist!

Verzichten solltet ihr auf künstliche Stoffe. wie etwa Polyester. Und solltet ihr ein erhöhtes Allergie-Risiko in der Familie haben, kann es sinnvoll sein, auf Wolle zu verzichten. Wir hatten wunderschöne Overalls aus Wollwalk und auch eine tolle Schurwoll-Decke. Beides konnten wir nicht benutzen, da unser Mädchen Neurodermitikerin ist!


Einkaufsliste Sommerbaby

Einkaufsliste Winterbaby

5 x Strampler 5 x Strampler
5 x Langarm-Bodys 5 x Langarm-Bodys
3 x dünne Jacken oder Overalls 5 x dicke Pullis oder Overalls
3 – 4 Paar dünne Socken 3 – 4 Paar dünne Socken
2 Paar dicke Kuschelsocken 4 Paar dicke Kuschelsocken
4 – 5 x Schlafanzüge 4 – 5 x Schlafanzüge
4 – 5 x dünne Baumwollhosen oder Strumpfhosen 4 – 5 x warme Baumwollhosen
1 x Overall für kühlere Tage und Abende 1 x warmer Winter-Overall
2 x dünnes Mützchen 1 x dünnes Mützchen + 1 x warme Mütze für draußen!
1 x Sonnenhut 1 x Lammfell für den Kinderwagen
2 x Sommerschlafsack (oder 1 Ganzjahres-Mäxchen) 2 x Winterschlafsack (oder 1 Ganzjahres-Mäxchen plus 1 zusätzlicher Innen-Schlafsack)
3 – 4 x warme Strumpfhosen
1 x warme Fäustlinge
1 x Wagensack, bei Tragebabys Lammfellschuhe


Was haben wir ganz besonders benötigt?

  • Schlafanzüge und Schlafsäcke! Lieber einen mehr haben, sicher ist sicher! Denn: Wenn es passiert – und es wird passieren – dass nachts mal etwas Pipi oder Stuhl aus der Windel kommt, dann habt ihr eine große Sauerei und keine Alternative, falls nicht eine Ersatz-Garnitur frisch gewaschen im Schrank liegt. Empfehlenswert finde ich vor allem die Sommer-Schlafsäcke von Alvi; wer eine kühlere Wohnung hat, sollte aber lieber zum Ganzjahres-Mäxchen greifen. Hier kann man mit Innen- und Außenschlafsack super variieren!

  • Langarmbodys, Hosen: Besonders die Bodys verdrecken schnell, wenn mal was daneben geht. Wohl dem, der hier schon gut vorgesorgt hat. Am besten habt ihr schon Größe 62 im Schrank vorrätig liegen: Sollten euch doch mal Bodys oder Hosen ausgehen, könnt ihr hierauf zurückgreifen und notfalls umkrempeln!

  • Mütze und Socken! Ganz wichtig, Neugeborene können wirklich schnell unterkühlen!! Erst nach einigen Wochen schaffen sie es, ihre Temperatur langsam selbst zu regulieren!

  • Einteiler! Kleine Babys sind noch super weich und haben keine Körperspannung! Das bedeutet, dass deine Hände den kleinen Zwerg vollständig stabilisieren müssen. In der Regel umfasst man dazu das Baby unterhalb der Arme von rechts und links am Rumpf und stabilisiert mit den Zeige- und Mittelfingern hinten den Nacken. Shirts und Pullover sind uns dabei immer komplett verrutscht, sodass wir eigentlich immer nur die Bodys benutzt haben (diese verrutschen nicht, sind ja unter der Windel fixiert) oder, wenn es eine Schicht mehr brauchte, einen Overall.

  • Lammfell 🙂 Vorsicht bei Allergiker-Kindern: Ich habe Studien gelesen, denen zufolge ein Lammfell bei potentieller Allergiegefährdung nicht unbedingt förderlich sein soll, ebensowenig wie Schurwolle. Wir haben das Lammfell dann einfach dick in Baumwolle eingepackt!


Was haben wir nicht benutzt?

  • Kurzarmbodys! Wir hatten 7 Stück, alle gebraucht gekauft, aber neuwertig. Warum? Weil man sie bei einem Neugeborenen einfach kaum benutzt. Einen Kurzarmbody hätten wir vielleicht im Juli im Mittelmeerraum benutzt, aber selbst im Hochsommer in Deutschland hatte unsere kleine Tochter nur Langarmbodies an. Weil Neugeborene schnell auskühlen und gut eingepackt werden müssen. Und der dünne Baumwollstoff der Langarm-Bodies ist leicht und angenehm, also auch im Sommer super geeignet und zudem noch Sonnenschutz! Wann braucht man Kurzarmbodys? Eigentlich nur, wenn man Bodies reineweg zum Drunterziehen nutzt und das Baby darüber noch zusätzlich einpackt.

  • Pullover und Shirts! Bodies halten die Windel an Ort und Stelle. Und Pullis und Shirts verrutschen alle Nase lang, wenn man das Baby trägt. Wir haben Strampler und Overalls bevorzugt, so ist der Nachwuchs gut eingepackt. Wichtig: Darauf achten, dass man diese einfach an den Beinen öffnen kann, so geht das Wechseln der Windeln schneller.


2. Zubehör und Kinderzimmer

Hier stellt sich natürlich die Frage, wie ihr lebt und was ihr euch wünscht. Für manche Eltern sind ein eigenes Kinderzimmer und Babymöbel im ersten Jahr Pflicht, andere verzichten in den ersten Jahren auf größere Anschaffungen und behalten den Nachwuchs vorerst bei sich im Eltern-Schlafzimmer. Bedenkt außerdem, je nachdem, was ihr haben möchtet, ob man das Baby-Zubehör gebraucht kaufen kann.

Grundsätzlich gilt diesbezüglich: Alles, was ordentlich desinfiziert und abgewischt oder gewaschen werden kann, könnt iht getrost Second Hand kaufen oder von Freunden und Bekannten übernehmen. Bettrahmen zum Beispiel sind problemlos zu reinigen. Textilien, die sich nicht waschen lassen, sollten neu erworben werden. Weniger aufgrund von Infektionsrisiken, sondern einfach, weil sich darin Dinge sammeln, denen man das Neugeborene nicht unbedingt aussetzen sollte: Matratzen zum Beispiel können Schimmelsporen speichern und mit Hausstaubmilben belastet sein. Beides kann Allergien auslösen.

Diesen Aspekt solltet ihr auch dann beachten, wenn euer Neugeborenes mit ins Elternbett soll: Habt ihr alte Decken und Matratzen? Leidet einer von euch an einer Hausstaubmilben- oder Pollenallergie oder Neurodermitis? Ich würde in diesem Fall das Bett sanieren oder über Encasings nachdenken, um das Allergierisiko nicht zusätzlich zu steigern. Bei Fragen hierzu kontaktiert mich gerne!

Unsere Zubehör-Must-Haves für das erste Baby!

  • Beistellbett: Für uns die beste aller Lösungen. Ich hatte Angst, dass einer von uns des Nachts die Decke über das Baby zieht, wenn es mit in unserem Bett liegt. Auf keinen Fall aber wollte ich es außer Reichweite schlafen lassen oder gar in einem anderen Zimmer. Ein Beistellbett oder Babybalkon bringt also die optimalen Voraussetzungen mit und bringt Mama und Kind nah zusammen, ohne dabei eine Gefahr darzustellen. Wir hatten das allseits beliebte BabyBay; zum einen waren wir schon aus dem Krankenhaus damit vertraut, zum anderen gibt es diese zuhauf gebraucht auf ebay Kleinanzeigen. Achtung: Matratze besser neu kaufen!

  • Spucktücher bzw. Mullwindeln: Kann man wirklich nicht genug haben. Man braucht sie einfach andauernd und für alles. Mullwindeln gibt es mit Aufdrucken und schlicht weiß. Bei Neukauf empfiehlt es sich, Bio-Baumwolle zu nehmen.

  • Moltontücher: Etwas fester und dicker als Mullwindeln. Super als Unterlage beim Wickeln!

  • Babywippe! Aber nicht irgendeine! Zurecht wird davor gewarnt, das Baby zu viel in der Wippe zu lassen; dies ist weder gut für den Rücken, noch für die motorische Entwicklung. ABER: Mütter wollen duschen! Oder mal kurz auf Toilette! Oder mal eben ein Brot schmieren! Und in diesen Momenten war die Wippe unser bester Freund. Die Babywippe von Babybjörn ist zwar nicht billig, aber nach allem, was ich gelesen habe, die beste. Das Baby hängt hier in einem weichen Tuch und sitzt nicht in einer festen Form! Außerdem ist der Neigungswinkel verstellbar und später lässt sich die Wippe als Stuhl nehmen. Nach unseren Erfahrungen ist die Babybjoern Babywippe ein echtes Must-Have! Wir haben sie sogar mit auf Reisen genommen 🙂 Übrigens ist der der Baumwollbezug problemlos waschbar und MamiKreisel ist voll von gebrauchten Babybjoern-Wippen!!

  • Sensormatte zur Atmungsüberwachung! Hier scheiden sich die Geister. Ich bin eine Sorgen-Mama! Ich schrecke nachts hoch und denke „Oh Gott, atmet das Baby noch?!“… Kurze Atemaussetzer bei Neugeborenen sind übrigens ganz normal und nicht pathologisch, aber die Angst vor dem plötzlichen Kindstod haben wir wahrscheinlich alle irgendwo in uns. Ich kenne keine frischgebackene Mama, die nicht ab und an zum Baby geht und einfach schaut, ob es denn auch wirklich noch atmet. Daher stehe ich dazu: Wir hatten im Beistellbett unter der Matratze meiner Tochter eine Sensormatte liegen und wenn ich ein komisches Gefühl hatte, habe ich einfach zum Bettchen geschaut, das kleine, grüne Lämpchen gesehen und beruhigt weitergeschlafen. Die Sensormatte reagiert auf jede kleinste Bewegung und funktioniert daher nur, wenn das Baby nicht im Bett der Eltern schläft. Anfangs war das bei uns der Fall und für mich war es eine große Entlastung, dass die Matte unter dem Baby lag und die Atmung überwacht hat. Die Sensormatte unbedingt neu kaufen, da du nie weißt, ob sie vielleicht sonst schon beschädigt ist.

  • Kuschelige Krabbeldecke: Auf jeden Fall ein echtes Must-Have! Am besten in der etwas größeren Größe (die meisten Krabbeldecken kommen nur mit 100 x 100cm). Spätestens, wenn das Kind anfängt, hin und her zu rollen und sich hinzusetzen, werdet ihr jeden Zentimeter mehr zu schätzen wissen!


Unsere Must-not-unbedingt-Haves:

  • Babyfon: Das kommt natürlich auf eure Wohnsituation an. Wir waren nie sooo weit entfernt, dass wir es vermisst hätten. Hätte das Baby in einem anderen Raum geschlafen, so wäre ein Babyfon aber unabdingbar gewesen!

  • Badewanne: Zu Beginn haben wir die Wanne absolut nicht vermisst. Wir haben die Kleine ganz am Anfang nicht extra gebadet, sondern jeden tag sorgfältig mit Wasser und Lappen abgewaschen. Oder sie kurz mit unter die Dusche genommen und danach warm eingepackt. Durch die geringe Körperspannung und den schweren Kopf sind Babys frecht instabil undsie zu baden hat sich eher angefühlt wie „Hoffentlich ertränken wir sie nicht aus Versehen!“… Also, keine Wanne. Später haben wir eine gekauft aber nicht in den ersten Wochen!

  • Stubenwagen: Es mag abgedroschen klingen… Aber was denn noch alles? Ein Babybett, ein Kinderwagen, MaxiCosi, Tragetuch… Und jetzt noch ein Extra-Wagen für die Stube? So böse sind wir unserem Geld dann auch nicht! Aber Spaß beiseite: Der Kinderwagen reicht völlig aus und schon bald möchte der Nachwuchs dann lieber auf der Krabbeldecke sein! Wie oben bereits erwähnt, Babys sind ein riesiger Wirtschaftsfaktor. Lasst euch nicht irre machen, denn ihr werdet viel weniger brauchen, als ihr denkt!

Am Ende muss jeder diese Liste an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Wenn ihr euch noch weitere Zubehör-Teile in dieser Auflistung wünscht oder meine Meinung wissen möchtet, schickt mir jederzeit eine Mail!


3. Wickelausstattung

Wickelzubehör

Foto: Mylene on Pixabay

Vielleicht fragt ihr euch, genau wie wir während der Schwangerschaft, ob Wegwerfwindeln oder Stoffwindeln die bessere Lösung darstellen.

Bei uns gab es beides: Erst Stoffwindeln, dann Wergwerfwindeln. Bei Stoffwindeln kann man auch einiges falsch machen, wenn man ´sicht nicht auskennt mehr dazu in der Hinweis-Box:

Exkurs: Stoffwindeln?

Ich war und bin davon überzeugt, dass Stoffwindelsysteme auf lange Sicht günstiger und umweltfreundlicher sind. Nicht jeder möchte aber die Stoffwindeln sammeln und waschen. Wenn ihr gerne Stoffwindeln ausprobieren möchtet, aeuch aber noch nicht damit auskennt, ist eine Stoffwindel-Beratung vor dem Kauf sinnvoll. Die Vielyahl der Szsteme auf dem Markt sorgt sonst schnell f[r Verwirrung.

Um einen allerersten Testlauf zu starten, könnt ihr alternativ auch erstmal ein paar All-in-One Stoffwindeln ausprobieren! Denn das ist die einfachste aller Lösungen. Die AIO (All-in-One) lassen sich auch besonders einfach weiterverkaufen, sollten sie doch nicht gut sitzen oder solltet ihr sie nicht verwenden wollen.

Eine gute Lösung ist das Viererpack von HahaGo. Dieses habe ich selbst noch nicht ausprobiert, sondern als günstige Testvariante für euch bzw. für unser nächstes Baby recherchiert. Meine zweite Empfehlung ist die AIO von Bambino Mio. Diese ist zwar teurer, aber qualitativ entsprechend hochwertig! Die Bambino Mio hatten wir selbst im Einsatz und haben gute Erfahrungen damit gemacht! Am besten bestellt ihr dennoch erstmal nur eine oder zwei und guckt, ob die Passform zu eurem Baby passt und nichts ausläuft! Mein Fehler war, ganz viel zu kaufen und dann die Hälfte nicht nutzen zu können.

Absolutes Must-Have übrigens für Stoffwindeln: Ein Wetbag! Den könnt ihr genauso gut verwenden für nasse Klamotten, Waschlappen etc: Feuchte Wäsche und Stoffwindeln rein, den Sack mit in die 60*C Wäsche und am Ende alles sauber aus der Maschine fischen! Ekelfaktor gleich Null und es gammelt nichts!

Wir haben übrigens, spätestens mit dem Reisen, die Stoffwindel-Variante drangegeben… Sehr schade, aber es war im Camper kaum realisierbar. Nun wohnen wir wieder fest in einem Häuschen und sind erst einmal bei Wegwerf-Windeln geblieben.


Was braucht man zum Wickeln? Meine Wickelzubehör Liste!

  • Wickelauflage! Auch, wenn wir auf einen Wickeltisch verzichtet haben: Eine Wickelauflage ist sehr hilfreich und sollte in einer jungen Familie mit Baby fehlen: Erstens sind die Auflagen schön weich gepolstert und zweitens verhindern sie, dass beim Wickeln etwas daneben geht. Schardt hat eine besonders schöne Wickelauflage im Programm, die vor allem dadurch besticht, dass si enicht, wie die meisten Konkurrenzprodukte, mit einer kühlen Kunststoffschicht überzogen ist. Das Baby liegt auf weichem Frottee und die Bezüge können einfach gewaschen werden.

  • Waschlappen! Ja, klar, es gibt Feuchttücher. Aber für Zuhause tut es wirklich eine Schale mit lauwarmem Wasser und ein Haufen Lappen. Dann noch ein Wetbag neben die Wickelkommode und alle zwei Tage waschen. Wer lieber Feuchttücher mag, nimmt am besten die WaterWipes! Die sind einsame Spitze und absolut hautfreundlich! Sogar unsere Ärztin auf Kreta hat uns auf das Päckchen angesprochen und gesagt, diese habe sie für ihren Sohn auch immer genommen 🙂

  • Wundschutzcreme: Wir lieben die Produkte von Weleda und haben mit der Wundschutzcreme mit Calendula bisher nur gute Erfahrungen gemacht! Alternativ kannst du, um einem wunden Po entgegenzuwirken, auch eine ganz einfache Zinksalbe verwenden. Etwa die gute, alte Penaten.

  • Ein Paket Windeln in Größe 1! Hier gibt es natürlich eine riesige Auswahl und ihr werdet sicher im örtlichen Drogeriemarkt fündig! Wir haben anfangs Lillydoo verwendet und sind zwischenzeitlich auf Muumi umgestiegen! Muumi kennt ihr vielleicht; das ist ein kleines Familienunternehmen, das ganz viele Kindersachen herstellt, unter anderem eben auch richtig gute Öko-Windeln! Auf Dauer sind diese aber recht kostspielig. Eine günstigere Alternative bieten die ebenfalls hautfreundlichen Pampers Pure.


Nicht verwendet haben wir Folgendes:

  • Wickeltisch: Vielleicht lag es daran, dass wir viel gereist sind? Vielleicht daran, dass wir Wickelkommoden super teuer finden? Wir haben sie nie gebraucht. Es findet sich immer eine Wickelmöglichkeit! Sofa, Bett, ganz egal. Wirklich wichtig fanden wir nur eine Wickelauflage, damit nichts daneben geht. Ein Extra-Möbel haben wir nie vermisst!

  • Heizstrahler! In kalten Räumen mit einem neugeborenen Baby und direkt nach dem Baden/Waschen aber vielleict ganz sinnvoll. Wir haben nie einen vermisst.

  • Windeleimer! Nach oben sind natürlich keinerlei Grenzen gesetzt: Wenn euch ein dicht schließender Eimer für die Windeln wichtig ist, macht ein Kauf vielleicht Sinn. Wenn man die Windeln aber einfach in einem ganz normalen Mülleimer sammelt, kann man sie genauso regelmäßig aus dem Haus bringen. Denn so lange, dass sich schon unangenehme Gerüche entwickeln, würden wir mit dem Herausbringen des Abfalls ohnehin nicht warten.


4. Ernährung (Stillen oder Flasche)

Baby Saugverwirrung

Foto: Foto: Rainier Ridao on Unsplash

In der folgenden Liste haben wir alle sinnvollen Anschaffungen für euch zusammengefasst. Ob ihr eine Milchpumpe und dergleichen benötigt, hängt davon ab, ob du das Baby in den ersten Monaten überhaupt einmal längere Zeit abgeben wirst: Denn wenn nicht, wird Abpumpen und Einfrieren der Muttermilch überflüssig! Eine Pumpe kannst du übrigens, wenn benötigt, auch in Apotheken und Krankenhäusern leihen oder dann anschaffen, wenn du sie wirklich brauchst. Von vornherein macht die Anschaffung nur dann Sinn, wenn du bereits weißt, dass du früh arbeiten gehen oder auf andere Weise vom Stillen abgehalten werden wirst.

Ein ergänzender Artikel zum Thema „Abpumpen und Muttermilch aufbewahren“ zeigt dir, welche sinnvollen Helferlein es gibt. Ich würde diese Anschaffungen aber nicht zum Standard zählen.

Wenn du gerne noch ein paar allgemeine Infos zum Stillen bzw. möglichen auftretenden Problemen haben möchtest, kannst du übrigens hier weiterlesen!

Generell brauchst du nicht besonders viel, denn Stillen ist etwas, das Frauen schon seit Urzeiten tun. Und das ohne großartigen Schnickschnack! Auch das allseits angepriesene Stillkissen, das auch ich in die Liste mit aufgenommen habe, ist weniger essentiell als du vielleicht glaubst. Ich fand es für mich zum Schlafen in der Schwangerschaft toll und habe es auch ab und an beim Stillen verwendet, aber, wenn ihr minimalistisch an die Sache herangehen wollt: Zum Stillen braucht es vor allem zwei Dinge: Eine möglichst entspannte Mama und ein Baby 🙂

Dennoch gibt es nette Helferlein, die ich hier mit aufführe!

Checkliste Stillen

Checkliste Flaschennahrung

3 x gut sitzende Still-BHs. Für die Nächte habe ich mir erstmal drei dieser einfachen einfachen Still-BH besorgt, da sie nicht einengen, super bequem sind und unkompliziert zu handhaben. Pre-Nahrung in Absprache mit Kinderarzt/ -ärztin und bzw. oder Hebamme
3 x Shirts oder Hemden, die du leicht hoch schieben oder öffnen kannst. Alternativ: Still-Shirts! 1 x Sterilisator (alternativ kann man im Topf auskochen, kostet aber mehr Energie)
1 x gutes Stillkissen, am besten aus unbedenklichen Materialien, da eurer Neugeborenes damit viel in Kontakt kommt! 5 x Babyflaschen. Glas bietet sich an, wenn man Plastik aufgrund möglicher Weichmacher und anderer Belastungen eher vermeiden möchte. Der Sauger von Lansinoh ahmt zudem das natürliche Trinken an der Brust nach.
min. 10 x Stilleinlagen, waschbar oder zum einmaligen Benutzen. ggf. 1 x Flaschenbürste
Kühle Kompressen oder Stillhütchen aus Silber, um bei wunden Brustwarzen reagieren zu können. ggf. 1 x Flaschenwärmer: Dieser hier kann auch sterilisieren! Das spart Geld und Platz 🙂

Was ich nicht benutzt habe, sind Still-Tees, Stillhütchen (Hier meine ich die zum Trinken; die aus silber zum Kühlen und Heilen der wunden Brustwarzen sind super!) und andere Extras.

Das Wichtigste für einen guten Stillstart ist eine entspannte Mama und ein früher Kontakt zwischen dem neugeborenen Baby und der Brust. Setzt euch nicht unter Druck, es haben schon ganz viele Mamas vor euch gestillt!

Einen letzten Tipp habe ich noch für euch: Sucht euch, wenn ihr das Gefühl haben solltet, nicht zurechtzukommen, frühzeitig Hilfe bei einer Stillberaterin! So lassen sich Fehler vermeiden und ihr könnt die beginnende Stillbeziehung besser steuern und genießen!


5. Unterwegs mit Baby

Baby Reisebett

Foto: Alexey Shikov on Unsplash

Unsere Lieblingskategorie, denn auf Reisen ging es bei uns schon, als Mia gerade 2,5 Monate alt war! Unsere wichtigsten Begleiter für unterwegs findet ihr in dieser Liste:

  • Kinderwagen! Auf Reisen hatten wir ihn nicht mit, wohl aber natürlich dann, wenn wir im heimischen Umfeld unterwegs waren. Passt den Kinderwagen an eure Bedürfnisse an: Müsst ihr viel mit dem Auto von A nach B? Dann nehmt einen kleinen, wendigen, den man schnell zusammenklappen kann. Geht ihr viel Spazieren und durch eher unebenes Gelände? Dann braucht ihr einen stabilen Kinderwagen mit Luftreifen!

  • Regenschutz und Insektennetz: Sinnvoll, aber seid vorsichtig mit dem Regenschutz! Bei wechselhaftem Wetter kann sich die Luft darunter stauen und unerwartet heiß werden! Insektennetze sind super sinnvoll: Mücken, Bienen und Wespen bleiben draußen 🙂

  • Babyschale! Viele Babyschalen engen die Kleinen und Kleinsten zu sehr ein und sind für längere Fahrten absolut ungeeignet. Wir haben daher den Kiddy Evoluna I-Size gekauft, der sich so verstellen lässt, dass das Baby liegen kann und sich der Rücken nicht zu stark verkrümmt! Für längere Strecken die beste und schonendste Wahl, aus unserer Sicht!

  • Babytrage oder Tragetuch: Soooooo unglaublich praktisch. Getragene Kinder weinen übrigens nicht nur statistisch gesehen weniger, sie unterscheiden sich auch in ihrem Bindungsverhalten von nicht-getragenen Vergleichsgruppen! Der Mensch ist ein Tragling und Babys tut es gut, die Nähe ihrer Mama zu spüren. Ich habe eine MaMo und ein Buzzidil. Beide sind große Klasse und das Buzzidil hat ein Alleinstellungsmerkmal, das so – meines Wissens – keine andere Trage her gibt: Es ist super flexibel einstell- und anpassbar, aber trotzdem einfach zu händeln ( selbst für die Männer 🙂 ). Wichtig: Der Rücken des kleinen Babys muss sich runden können. Die Beine sollten überdies in der korrekten Anhock-Spreizhaltung sein! Hierzu muss unbedingt eine Trage verwendet werden, deren Schulterträger am Bauchgurt und NICHT am Rückenteil, also auf Rückenhöhe des Neugeborenen ansetzen. Letzteres ist nämlich leider bei vielen bekannten Tragen der Fall! An anderer Stelle wird noch ein Artikel zum Thema Tragehilfen folgen. Bis hierher empfehle ich auf jeden Fall das bereits angepriesene Buzzidil. Ebenso gut finden wir die MaMo, die es direkt bei MamaMotion zu kaufen gibt!

  • Reisebett! Wir haben die eierlegende Wollmilchsau gesucht. Und sie auch gefunden! Mehr braucht man dazu gar nicht sagen! Stolzer Preis, aber diese Anschaffung war uns jeden Cent wert! Klein, leicht, stabil, super schnell auf- und abzubauen!

Was wir übrigens nicht gebraucht haben, ist die allseits bekannte und beliebte Wickeltasche… Wir haben immer eine kleine Reisetasche dabei, in der alles vorhanden ist. Wer dafür extra eine Wickeltasche kaufen möchte, der kann das natürlich tun und manchmal macht es vielleicht auch Sinn! Wir haben eine. Sie liegt noch immer unbenutzt im Schrank. Aber hübsch ist sie!


Kann man Kinderwagen gebraucht kaufen?

Absolut! Neue Kinderwagen sind enorm teuer!

Achtet darauf, dass alle textilen Teile waschbar sind und dass das Fahrgestell keinerlei Schwächen aufweist.

Hier kann man eine Menge Geld sparen und das lohnt sich wirklich:

Unser Kinderwagen hat 15 Euro bei Ebay Kleinanzeigen gekostet und hatte dicke Luftreifen und eine Federung. Darauf sind wir dann über Stock und Stein geschwebt und haben super Runden durch den Wald gedreht!


Darf man die Babyschale gebraucht kaufen – ja oder nein?

Daran scheiden sich wohl die Geister. Allgemein gibt es die Empfehlung, aufgrund des Sicherheitsaspekts keine gebrauchten Babyschalen zu verwenden. Ich werde hier daher keine gegenteilige Aussage treffen.

Ich berichte euch aber gerne von meinen eigenen Gedanken und Erfahrungen: Wenn ein Kindersitz oder eine Babyschale wirklich – und ich wünsche das einfach niemandem! – einem Unfall ausgesetzt ist, der so schlimm ist, dass die Schale Schaden genommen hat, dann hat die Familie wahrscheinlich andere Sorgen als den Verkauf der Babyschale. Ausschließen kann man es dennoch nicht und vielleicht gibt es Menschen, die beschädigte Babyschalen weiter verkaufen. Wer weiß. Wir sind direkt zu den Leuten gefahren, haben die kleine Vor-Besitzerin unserer Babyschale kennengelernt und dann alles in Ruhe inspiziert und eingepackt. Hätten wir bei den Leuten ein komisches Gefühl gehabt, dann hätten wir das natürlich nicht getan!

Entscheidet also selbst. Hundertprozentige Sicherheit gibt es eigentlich nur dann, wenn ihr ein neues Produkt direkt beim Händler eures Vertrauens kauft!


6. Baby-Pflege

Dieser Abschnitt wird relativ kurz, denn viel braucht es nicht!

Man kann natürlich ganz, ganz viele Produkte finden und auch kaufen. Man kann es aber auch getrost lassen und sich auf das Wesentliche konzentrieren:

  • Waschlappen haben wir weiter oben schon einmal besprochen. Einen ganzen Haufen davon kann brauchen, denn zu Beginn wird sowieso immer alles schnell dreckig!

  • Fieberthermometer: Ja, das ist wichtig. Unbedingt im Haus haben, falls das Kleine mal kränkelt. Am besten ein sehr schnelles, digitales mit weicher Spitze! Wer ein bisschen auf den Putz hauen mag, nimmt gleich ein professionelles, das nicht rektal eingeführt werden, sondern nur kurz ans Ohr gehalten werden muss: Etwa das Braun Thermoscan

  • .
  • Eine günstige Babynagelschere bekommt ihr in jedem Drogeriemarkt, ebenso ein Badethermometer!

  • Zinksalbe wurde oben schon erwähnt, weitere Cremes benötigt man erst einmal nicht unbedingt. Wer Probleme mit trockener Haut und Neurodermitis hat, kann die Hautschutzsalbe von Bioturm ausprobieren. Die haben wir immer für unsere kleine Neurodermitikerin im Haus! Vorteil: Keine bedenklichen Zusatzstoffe!

  • Eventuell ein Nasensauger für den ersten Schnupfen. Ich war hinsichtlich dessen zwiegespalten, aber als die Kleine dann doch krank wurde, war ich heilfroh, ihn zu haben!

  • Weleda Calendula Waschlotion: Wenn es doch mal etwas Seife braucht, ist diese unsere erste Wahl.


Diese Baby Pflegeartikel haben wir nicht verwendet:

  • Schnuller bzw. Beruhigungssauger
  • Bürste
  • Babybadewanne

Einen Schnuller hatten wir sogar da, aber irgendwie haben wir ihn nie genutzt. Gut, denn nun müssen wir es ihr auch nicht wieder abgewöhnen! Es spricht aber grundsätzlich nichts dagegen, einen Schnuller zu verwenden. Nur vom Dauergebrauch ist eher abzuraten.

das Wichtigste ist, dass ihr euer Baby im Windelbereich immer sauber haltet und vor dem Anlegen der neuen Windel gut abtrocknet. So vermeidet ihr einen wunden Po und das Ausbreiten jeglicher Keime im empfindlichen Po- und Genitalbereich.


Fazit

Wenn wir verloren vor den Einkaufsregalen stehen und nicht wissen, was wir alles kaufen wollen, dann hilft es manches Mal, sich selbst daran zu erinnern: Die meisten Firmen wollen in allererster Linie eines: Verkaufen! Und das ist ja auch gut so, jeder soll seine Produkte so gut wie möglich machen und sie dann auf den Markt bringen. Diese Vielfalt gibt uns die Möglichkeit, die besten Lösungen für uns und unsere Kinder zu finden.

Aber: Babys kommen auch ganz gut aus ohne viel Klimmbimm und Glitzer. Alles, was Spaß macht und dem Kind gut tut, ist erlaubt. Aber vergesst nicht, dass es kein Einkaufs-Wettlauf ist! Vieles ergibt sich noch von ganz allein in den Tagen nach der Geburt und ihr werdet euch wundern, wie viel von dem, was ihr besorgt habt, nach 6 Monaten noch immer ungeöffnet im Schrank steht!

In diesem Sinne: Kauft ein bisschen mit Bedacht, die Drogeriemärkte sind auch dann noch geöffnet, wenn ihr euren kleinen Erdenbürger schon in den Armen haltet! Denn, was ein Baby wirklich braucht, merkt ihr manchmal erst im Zusammenleben!

Alles Gute euch,

Sarah


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