Anzeichen Geburtsbeginn – 6 eindeutige Signale!

Zeichen für Geburt

Foto: Esudroff on Pixabay

Sarah
Sarah
Hallo liebe Leserinnen und Leser, hier auf dem Foto seht ihr mich mit meiner kleinen Tochter. Als junge Mutter weiß ich um die Vorfreude, aber auch die vielen Fragen während der Schwangerschft. Auf meinem Blog geht es daher um alles, was mit diesem Thema zu tun hat 🙂 Nun wünsche ich euch aber erstmal viel Spaß beim Lesen und Stöbern!

Anzeichen, dass die Geburt bald los geht!

Während einige Anzeichen die Geburt Tage vorher ankündigen, sind andere Anzeichen, dass die Geburt bald los geht, ganz akut und dein Baby wird sich bald auf den Weg machen. Manche dieser typischen körperlichen Veränderungen kennt sicherlich jeder oder hat schon einmal im Geburtsvorbereitungskurs davon gehört! Oft hört man auch davon, dass plötzlich die Fruchtblase platzt oder die Wehen einsetzen.

Das Schöne ist: Die allermeisten Veränderungen, die auf einen baldigen Beginn der Geburt hindeuten, müssen dich überhaupt nicht in Unruhe versetzen! Nur wenige Signale deuten darauf hin, dass du wirklich zeitnah in die Klinik fahren solltest.

Es gilt aber generell: Wenn du dich unsicher fühlst und Sorgen hast oder sich dein Baby plötzlich so wenig bewegt, dass du lieber einmal nachgucken lassen möchtest, solltest du auch dann fahren. Das betrifft dann aber weniger die Anzeichen, dass die Geburt bald los geht, sondern ist einfach eine allgemeine Vorsichtsmaßnahme.

Welche Anzeichen die bevorstehende Geburt ankündigen und auf welche Signale deines Körpers du achten solltest, habe ich dir hier zusammengefasst.

Baldige Geburt Anzeichen

Anzeichen Geburt Tage vorher:

1. Der Schleimpfropf löst sich!

Immer wieder gibt es Verwirrung darum, ob man nun bereits ins Krankenhaus muss, wenn sich der Schleimpfropf löst. Nein, musst du normalerweise nicht. Zwar findet dieses Ereignis kurz vor der Geburt statt, jedoch ist es durchaus möglich, dass es, nachdem sich der Schleimpfropf löst, noch einige Tage dauert.

2. Dein Bauch senkt sich ab!

Während in den letzten Wochen und Monaten immer weniger Platz im Magen war, du vielleicht Sodbrennen und Probleme mit der Atmung hattest, wirst du nun plötzlich merken, dass sich dieser Zustand verändert! Zum Ende der Schwangerschaft bewegt sich das Baby langsam in das Becken, um die richtige Position für die baldige Geburt einzunehmen. Wenn sich der Bauch absenkt, ist dies also ein sicheres Indiz dafür, dass sich dein Baby nach unten bewegt. Das kann auch schon einige Wochen vor der Geburt passieren und bedeutet nicht, dass es nun innerhalb der nächsten zwei, drei Tage losgeht! Du musst dich also noch etwas gedulden.

3. Dein Baby bewegt sich weniger!

Auch das ist ganz normal. Dein Baby wird sich bald auf den Weg nach draußen machen und nun erstmal Kräfte sammeln. Zudem ist auch kaum noch Platz für wildes Gestrampel in der Gebärmutter vorhanden. Und dies ist ein weiterer Grund dafür, dass dein Baby ruhiger wird. Solltest du dir aber Sorgen machen oder bewegt sich dein Baby infolge eines bestimmten Ereignisses weniger (wenn du zum Beispiel gestürzt sein solltest), dann zögere nicht, das Ganze einmal überprüfen zu lassen. Niemand ist einer werdenden Mutter böse, weil sie sicherheitshalber zur Überprüfung ins Krankenhaus fährt.

4. Die Verdauung spielt verrückt!

Einige Tage vor der Geburt kann es vorkommen, dass dein Stuhl zunehmend dünner wird. Ein voller Darm macht den Weg nach draußen natürlich enger. Folglich versucht dein Körper, überschüssigen Ballast abzuwerfen, damit „die Bahn frei“ ist.

Anzeichen bevorstehende Geburt – bald geht`s los!

1. Fruchtblase geplatzt – und jetzt?

Es passiert gar nicht sooo oft, dass eine Geburt mit dem Blasensprung beginnt – nur etwa 15% der Geburten starten auf diese Weise. Wichtig zu wissen ist vor allem, ob dein Baby zum Zeitpunkt des Blasensprungs schon fest mit dem Köpfchen im Becken sitzt! Sollte dies nicht der Fall sein, solltest du schnell und liegend ins nächste Krankenhaus transportiert werden, damit die Nabelschnur nicht eingeklemmt werden kann. Aufschluss darüber, ob du dich auf den Weg machen solltest, gibt außerdem die Farbe und der Geruch des austretenden Fruchtwassers. Sollte das austretende Fruchtwasser grünlich sein, ist Eile geboten, denn es weist darauf hin, dass dein Baby den ersten Stuhlgang – das Kindspech – bereits ausgeschieden hat. Dies kann wiederum bedeuten, dass es ihm nicht so gut geht. Daher solltest du in diesem Fall direkt losfahren ins Krankenhaus. Der Normalfall aber ist, dass das Fruchtwasser klar und unauffällig ist und das Kind bereits fest im Becken sitzt. In diesem Fall kannst du davon ausgehen, dass es jetzt wahrscheinlich bald los geht. Erkundige dich sicherheitshalber bei deiner Hebamme oder deiner Klinik, ob du dich schon auf den Weg machen oder noch warten sollst.

2. Wehen!

Dass dieses Anzeichen die bevorstehende Geburt einleitet, weißt du sicher, denn es gibt kaum ein eindeutigeres. Echte, also mit der Geburt einhergehende Wehen erkennst du wie folgt: Wenn du dich in die warme Badewanne legst oder deine Position veränderst, lassen die Wehen nicht nach. Die Kontraktionen erfolgen regelmäßig und werden stärker. Der Abstand zwischen den einzelnen Wehen wird dabei immer geringer. Kommen deine Wehen in regelmäßigen Abständen von unter 10 Minuten, solltet ihr euch mit Hebamme oder Krankenhaus in Verbindung setzen und gegebenenfalls losfahren. Hier findest du noch einige Tipps dazu, wie du in den Wehen atmen kannst!

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Dieses sehr schöne und informative Video gibt dir nochmal eine ganz tolle Zusammenfassung der möglichen Vorboten. Die wichtigsten baldige Geburt Anzeichen sind hier gut erklärt und zusammengefasst worden.

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Wie genau zum Ende deiner eigenen Schwangerschaft die Geburt beginnen wird, wirst du natürlich sehen. Nicht alle hier beschriebenen Signale werden bei deiner Geburt vorher stattfinden, denn dass die baldige Geburt von Anzeichen wie Veränderungen in der Aktivität des Babies oder auch einem Blasensprung begleitet wird, muss gar nicht auf jede Frau zutreffen.

Wann immer du unsicher bist, erkundige dich bei deiner Hebamme, in der Klinik oder bei deinem Arzt bzw. deiner Ärztin.


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